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Webdesign
So erkennst du eine schlechte Webagentur: 8 Warnsignale
Eine neue Website ist eine Investition. Aber nicht jede Webagentur hält leider, was sie verspricht. Manche liefern mittelmässige Ergebnisse, andere binden dich jahrelang an Verträge, aus denen du kaum wieder herauskommst. Damit dir das nicht passiert, zeige ich dir 8 konkrete Warnsignale, an denen du eine schlechte Webagentur erkennst, und zwar bevor du unterschreibst.


Warnsignal 1: Die Website gehört nicht dir
Eines der grössten No-Gos in der Branche: Du bezahlst für eine Website, aber sie gehört dir rechtlich nicht. Viele Agenturen hosten deine Website auf ihren eigenen Servern und halten die Domain oder das CMS in ihrem Namen. Wenn du die Zusammenarbeit beendest, verlierst du alles oder musst teuer freikaufen.
Was du sicherstellen musst: Die Domain läuft auf deinen Namen. Du hast vollen Zugriff auf Hosting, CMS und alle Dateien. Ein Wechsel zu einer anderen Agentur ist jederzeit möglich, ohne dass du von vorne anfangen musst.
Frag vor der Zusammenarbeit direkt: "Wem gehört die Website, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?"
Warnsignal 2: Keine oder schlechte Referenzen
Eine seriöse Webagentur hat Referenzen, und zeigt diese auch. Wer keine vorzeigt, hat entweder nichts Vorzeigbares oder möchte es verstecken.
Aber Vorsicht: Nicht jede Referenz ist gleichwertig. Schau dir die verlinkten Websites genau an. Sind sie modern, schnell und mobiloptimiert? Wirken sie professionell oder generisch? Vergleiche ruhig mehrere Agenturen und ihre Referenzen direkt nebeneinander. Oft sieht man auf den ersten Blick, wer wirklich handwerklich gute Arbeit leistet.
Frag auch: "Darf ich mit einem eurer bisherigen Kunden sprechen?" Eine gute Agentur sagt sofort Ja.
Warnsignal 3: Kein persönliches Gespräch möglich
Du willst deine Website jemandem anvertrauen, den du noch nie gesehen oder gesprochen hast? Das solltest du nicht. Wenn eine Agentur kein persönliches Meeting anbietet, kein Telefongespräch, kein Videocall, kein Erstgespräch, dann ist das ein klares Warnsignal!
Ein gutes erstes Gespräch zeigt dir: Versteht die Agentur mein Business? Stellen sie die richtigen Fragen? Können sie klar erklären, was sie tun?
Wenn der erste Kontakt nur über ein Kontaktformular oder automatisierte E-Mails läuft, würde ich die Finger davon lassen. Eine Website ist kein Standardprodukt vom Fliessband, sondern etwas, das zu dir und deinem Unternehmen passen muss.
Warnsignal 4: Lange Vertragsbindungen ohne Ausstiegsmöglichkeit
Das ist eines der grössten Probleme in der Schweizer Webdesign-Branche. Manche Anbieter, ein bekanntes Beispiel ist localsearch, binden dich mit Verträgen von 2 bis 3 Jahren. Kündigen ist kaum möglich, und wenn doch, dann nur mit hohen Kosten. Du zahlst also jahrelang für eine Leistung, mit der du vielleicht unzufrieden bist.
Wie kritisch das sein kann, zeigt auch ein Beitrag des SRF Kassensturz zum Thema localsearch, sehenswert für jeden, der einen Vertrag in Erwägung zieht.
Was eine faire Agentur anbietet: Monatliche oder jährliche Kündigungsmöglichkeiten, klare Ausstiegsbedingungen schriftlich festgehalten und keine versteckten Klauseln.
Lies jeden Vertrag sorgfältig durch, bevor du unterschreibst. Im Zweifel lass ihn von jemandem gegenlesen.
Warnsignal 5: Intransparenter oder gar kein Support
Was passiert, wenn nach dem Launch etwas nicht funktioniert? Wer ist dein Ansprechpartner? Wie schnell reagiert die Agentur? Das sind Fragen, die du vor der Zusammenarbeit klären musst.
Viele Agenturen bieten nach dem Launch einfach nichts mehr an, oder nur gegen völlig intransparente Stundensätze ohne klare Regelung.
Wie ich das handhabe als Beispiel: Support ist optional und basiert auf einem Kontingentsystem. Das kleinste Paket sind 1.5 Stunden pro Monat für 100 CHF. Du kannst das Kontingent jederzeit proportional erhöhen oder reduzieren, je nachdem wie viel Unterstützung du gerade brauchst. Keine Überraschungen, keine versteckten Kosten.
Warnsignal 6: Keine klaren Preise oder versteckte Kosten
"Das besprechen wir dann" ist keine Preisangabe. Eine seriöse Agentur kann dir relativ früh im Gespräch sagen, in welchem Preisbereich du dich bewegst. Wenn Preise konsequent verschwiegen oder erst nach mehreren Gesprächen enthüllt werden, ist Vorsicht geboten.
Achte ausserdem auf versteckte Folgekosten: Jährliche Gebühren für das CMS, Hosting-Kosten, Pflegegebühren, Update-Pauschalen. All das sollte von Anfang an transparent kommuniziert werden.
Frag konkret: "Was zahle ich im ersten Jahr insgesamt, und was danach laufend?"
Warnsignal 7: Keine SEO-Grundlage in der Website
Eine schöne Website nützt nichts, wenn sie bei Google nicht gefunden wird. Trotzdem liefern viele Agenturen Websites ab, die technisch mangelhaft sind: keine Meta-Titel, keine strukturierten Daten, schlechte Ladezeiten, keine mobile Optimierung.
Frag die Agentur: "Ist SEO in der Website-Erstellung inbegriffen?" und "Wie stellt ihr sicher, dass die Website bei Google indexiert und gefunden wird?"
Wenn die Antwort vage oder ausweichend ist, ist das ein schlechtes Zeichen. Eine gute Website und eine SEO-freundliche Website sind heute dasselbe.
Warnsignal 8: Zu gute, zu günstige Versprechen
"Website für 299 CHF", "Platz 1 bei Google garantiert", "fertig in 3 Tagen". Solche Versprechen klingen verlockend, sind aber meistens leere Worte. Eine professionelle Website braucht Zeit, Know-how und ein angemessenes Budget.
Wer dir eine Google-Ranking-Garantie gibt, lügt dich an. Google-Rankings lassen sich nicht garantieren, das ist schlicht nicht möglich. Und wer für 299 CHF eine individuelle Website verspricht, liefert dir ein Template, das du genauso gut selbst hättest zusammenklicken können.
Günstig und gut schliesst sich im Webdesign oft aus. Das bedeutet nicht, dass du ein Vermögen ausgeben musst, aber du solltest realistisch sein, was du für dein Budget erwarten kannst.
Fazit: Stell die richtigen Fragen, bevor du unterschreibst
Eine gute Webagentur ist transparent, persönlich erreichbar, zeigt echte Referenzen und gibt dir die Freiheit, jederzeit auszusteigen. Lass dich nicht von günstigen Preisen oder grossen Versprechen blenden. Nimm dir die Zeit für ein erstes Gespräch, lies den Vertrag durch und frag nach allem, was unklar ist.
Wenn du unsicher bist, welche Agentur zu dir passt, meld dich gerne bei mir für eine unverbindliche Beratung.
Warnsignal 1: Die Website gehört nicht dir
Eines der grössten No-Gos in der Branche: Du bezahlst für eine Website, aber sie gehört dir rechtlich nicht. Viele Agenturen hosten deine Website auf ihren eigenen Servern und halten die Domain oder das CMS in ihrem Namen. Wenn du die Zusammenarbeit beendest, verlierst du alles oder musst teuer freikaufen.
Was du sicherstellen musst: Die Domain läuft auf deinen Namen. Du hast vollen Zugriff auf Hosting, CMS und alle Dateien. Ein Wechsel zu einer anderen Agentur ist jederzeit möglich, ohne dass du von vorne anfangen musst.
Frag vor der Zusammenarbeit direkt: "Wem gehört die Website, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?"
Warnsignal 2: Keine oder schlechte Referenzen
Eine seriöse Webagentur hat Referenzen, und zeigt diese auch. Wer keine vorzeigt, hat entweder nichts Vorzeigbares oder möchte es verstecken.
Aber Vorsicht: Nicht jede Referenz ist gleichwertig. Schau dir die verlinkten Websites genau an. Sind sie modern, schnell und mobiloptimiert? Wirken sie professionell oder generisch? Vergleiche ruhig mehrere Agenturen und ihre Referenzen direkt nebeneinander. Oft sieht man auf den ersten Blick, wer wirklich handwerklich gute Arbeit leistet.
Frag auch: "Darf ich mit einem eurer bisherigen Kunden sprechen?" Eine gute Agentur sagt sofort Ja.
Warnsignal 3: Kein persönliches Gespräch möglich
Du willst deine Website jemandem anvertrauen, den du noch nie gesehen oder gesprochen hast? Das solltest du nicht. Wenn eine Agentur kein persönliches Meeting anbietet, kein Telefongespräch, kein Videocall, kein Erstgespräch, dann ist das ein klares Warnsignal!
Ein gutes erstes Gespräch zeigt dir: Versteht die Agentur mein Business? Stellen sie die richtigen Fragen? Können sie klar erklären, was sie tun?
Wenn der erste Kontakt nur über ein Kontaktformular oder automatisierte E-Mails läuft, würde ich die Finger davon lassen. Eine Website ist kein Standardprodukt vom Fliessband, sondern etwas, das zu dir und deinem Unternehmen passen muss.
Warnsignal 4: Lange Vertragsbindungen ohne Ausstiegsmöglichkeit
Das ist eines der grössten Probleme in der Schweizer Webdesign-Branche. Manche Anbieter, ein bekanntes Beispiel ist localsearch, binden dich mit Verträgen von 2 bis 3 Jahren. Kündigen ist kaum möglich, und wenn doch, dann nur mit hohen Kosten. Du zahlst also jahrelang für eine Leistung, mit der du vielleicht unzufrieden bist.
Wie kritisch das sein kann, zeigt auch ein Beitrag des SRF Kassensturz zum Thema localsearch, sehenswert für jeden, der einen Vertrag in Erwägung zieht.
Was eine faire Agentur anbietet: Monatliche oder jährliche Kündigungsmöglichkeiten, klare Ausstiegsbedingungen schriftlich festgehalten und keine versteckten Klauseln.
Lies jeden Vertrag sorgfältig durch, bevor du unterschreibst. Im Zweifel lass ihn von jemandem gegenlesen.
Warnsignal 5: Intransparenter oder gar kein Support
Was passiert, wenn nach dem Launch etwas nicht funktioniert? Wer ist dein Ansprechpartner? Wie schnell reagiert die Agentur? Das sind Fragen, die du vor der Zusammenarbeit klären musst.
Viele Agenturen bieten nach dem Launch einfach nichts mehr an, oder nur gegen völlig intransparente Stundensätze ohne klare Regelung.
Wie ich das handhabe als Beispiel: Support ist optional und basiert auf einem Kontingentsystem. Das kleinste Paket sind 1.5 Stunden pro Monat für 100 CHF. Du kannst das Kontingent jederzeit proportional erhöhen oder reduzieren, je nachdem wie viel Unterstützung du gerade brauchst. Keine Überraschungen, keine versteckten Kosten.
Warnsignal 6: Keine klaren Preise oder versteckte Kosten
"Das besprechen wir dann" ist keine Preisangabe. Eine seriöse Agentur kann dir relativ früh im Gespräch sagen, in welchem Preisbereich du dich bewegst. Wenn Preise konsequent verschwiegen oder erst nach mehreren Gesprächen enthüllt werden, ist Vorsicht geboten.
Achte ausserdem auf versteckte Folgekosten: Jährliche Gebühren für das CMS, Hosting-Kosten, Pflegegebühren, Update-Pauschalen. All das sollte von Anfang an transparent kommuniziert werden.
Frag konkret: "Was zahle ich im ersten Jahr insgesamt, und was danach laufend?"
Warnsignal 7: Keine SEO-Grundlage in der Website
Eine schöne Website nützt nichts, wenn sie bei Google nicht gefunden wird. Trotzdem liefern viele Agenturen Websites ab, die technisch mangelhaft sind: keine Meta-Titel, keine strukturierten Daten, schlechte Ladezeiten, keine mobile Optimierung.
Frag die Agentur: "Ist SEO in der Website-Erstellung inbegriffen?" und "Wie stellt ihr sicher, dass die Website bei Google indexiert und gefunden wird?"
Wenn die Antwort vage oder ausweichend ist, ist das ein schlechtes Zeichen. Eine gute Website und eine SEO-freundliche Website sind heute dasselbe.
Warnsignal 8: Zu gute, zu günstige Versprechen
"Website für 299 CHF", "Platz 1 bei Google garantiert", "fertig in 3 Tagen". Solche Versprechen klingen verlockend, sind aber meistens leere Worte. Eine professionelle Website braucht Zeit, Know-how und ein angemessenes Budget.
Wer dir eine Google-Ranking-Garantie gibt, lügt dich an. Google-Rankings lassen sich nicht garantieren, das ist schlicht nicht möglich. Und wer für 299 CHF eine individuelle Website verspricht, liefert dir ein Template, das du genauso gut selbst hättest zusammenklicken können.
Günstig und gut schliesst sich im Webdesign oft aus. Das bedeutet nicht, dass du ein Vermögen ausgeben musst, aber du solltest realistisch sein, was du für dein Budget erwarten kannst.
Fazit: Stell die richtigen Fragen, bevor du unterschreibst
Eine gute Webagentur ist transparent, persönlich erreichbar, zeigt echte Referenzen und gibt dir die Freiheit, jederzeit auszusteigen. Lass dich nicht von günstigen Preisen oder grossen Versprechen blenden. Nimm dir die Zeit für ein erstes Gespräch, lies den Vertrag durch und frag nach allem, was unklar ist.
Wenn du unsicher bist, welche Agentur zu dir passt, meld dich gerne bei mir für eine unverbindliche Beratung.


