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Persönlich

Was ich in 2 Jahren Selbstständigkeit über meine Kunden gelernt habe

Zwei Jahre Web Artistik. Dutzende von Projekten, Hunderte von Gesprächen, ein paar Fehler die ich nicht nochmals machen würde und viele Dinge, die ich so nicht erwartet hätte. Was ich in dieser Zeit über Kunden gelernt habe, schreibe ich hier auf. Nicht als Ratgeber von oben herab, sondern als ehrlicher Rückblick eines 20-Jährigen, der einfach angefangen hat.

Lukas Früh

Inhaber Web Artistik

Lukas Früh: 2 Jahre Web Artistik

1. Kunden wissen oft selbst nicht genau, was sie wollen (und das ist nicht ihr Fehler)

Einer der häufigsten Sätze in ersten Gesprächen: "Ich brauche einfach eine neue Website." Was dahintersteckt, ist meistens viel komplexer. Mehr Anfragen. Mehr Vertrauen. Mehr Sichtbarkeit. Die wenigsten Kunden kommen mit einem klaren Briefing, und das ist vollkommen normal.

Ich habe früh gelernt, dass meine Aufgabe nicht nur das Bauen einer Website ist, sondern das Herausarbeiten dessen, was der Kunde wirklich braucht. Das braucht Zeit, gute Fragen und echtes Zuhören. Wer das überspringt und direkt ins Umsetzen geht, baut meistens das Falsche, und merkt es leider erst am Ende.

2. Wer alles anbietet, wird austauschbar

Ich habe eine Zeit lang versucht, für jeden alles zu sein. Webdesign, SEO, Social Media, Logodesign, Flyer, Visitenkarten. Das Ergebnis: Ich war mittelmässig in vielem statt richtig gut in wenigen Dingen.

Der Moment, an dem ich mich auf Framer-Webdesign und SEO fokussiert habe, war der Moment, an dem Kunden aufgehört haben, mich mit anderen zu vergleichen. Wer eine klare Spezialisierung hat, wird nicht mehr nach dem Preis ausgewählt, sondern nach der Expertise. Das ist ein riesiger Unterschied.

3. Nicht alle Kunden sind gleich viel wert und das hat nichts mit Geld zu tun

Es gibt Kunden, mit denen läuft ein Projekt wie von selbst. Klare Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen, schnelle Entscheidungen. Und es gibt Kunden, bei denen jede Kleinigkeit zur Diskussion wird, Feedbackrunden sich endlos hinziehen und das Ergebnis trotzdem nie stimmt.

Was ich gelernt habe: Die zweite Gruppe ist nicht böswillig. Oft passen wir einfach nicht zusammen. Heute erkenne ich das meistens schon im ersten Gespräch und sage lieber früh ab als spät. Das ist kein Verlust, das ist Respekt gegenüber beiden Seiten.

4. Nicht unter Druck verkaufen sondern so aufstellen, dass es ein Luxus ist, mit dir zu arbeiten

Das klingt arrogant. Ist es aber nicht. Was ich meine: Wenn dein Marketing gut genug ist, kommen Kunden zu dir, weil sie dich wollen, nicht weil du der günstigste warst oder am hartnäckigsten nachgehakt hast.

Ich habe nie Rabatte gegeben um einen Auftrag zu gewinnen. Ich habe nie jemanden überredet. Entweder passt es, oder es passt nicht. Dieser Ansatz hat dazu geführt, dass die Kunden, die kommen, wirklich überzeugt sind. Und überzeugte Kunden sind die besten Kunden: Sie geben gutes Feedback, empfehlen dich weiter und machen die Zusammenarbeit angenehm.

Was eine gute Zusammenarbeit ausmacht, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

5. KI ist ein Werkzeug, kein Gegner

Ich werde regelmässig gefragt, ob ich Angst vor KI habe. Ehrliche Antwort: Nein. Ich nutze KI täglich. Für Textentwürfe, für Recherche, für Code-Snippets, für Ideen.

Was KI nicht kann: Ein Erstgespräch führen, eine Kundenbeziehung aufbauen, lokale Besonderheiten des Schweizer Marktes verstehen, oder erkennen, was ein Unternehmen wirklich braucht. Das sind genau die Dinge, für die Kunden eine Webagentur beauftragen. KI macht mich schneller, aber sie ersetzt mich nicht.

Was Vibe Coding ist und was es für Webdesigner bedeutet, erkläre ich in diesem Artikel.

6. Business heisst, Ressourcen optimal einzuteilen, nicht alles selbst zu machen

Am Anfang habe ich alles selbst gemacht. Kundenanfragen, Website-Updates, Social Media, Blogartikel, Offerten, Buchhaltung. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich damit nicht skalieren kann.

Heute überlege ich bei jeder Aufgabe bewusst: Ist das wirklich meine Zeit wert? Für Aufgaben, die nicht meine Kernkompetenz sind, hole ich mir Hilfe oder setze KI-Tools ein. Das gibt mir Zeit für das, was ich wirklich gut kann und was meinen Kunden den grössten Mehrwert bringt.

7. Nicht alle brauchen deine Leistungen und das ist gut so

Das war eine der befreiendsten Erkenntnisse. Nicht jeder, der eine Anfrage schickt, ist ein potenzieller Kunde. Nicht jedes Unternehmen braucht eine neue Website. Nicht jeder hat das Budget für professionelles SEO.

Das zu akzeptieren macht den Job leichter. Ich versuche nicht mehr, jeden zu überzeugen. Ich versuche, den richtigen Kunden zu finden. Den, bei dem ich wirklich einen Unterschied machen kann. Alles andere wäre Zeitverschwendung für beide Seiten.

8. Vertrauen entsteht nicht durch Reden, sondern durch Tun

Als 18-Jähriger war das meine grösste Herausforderung. Kein Lebenslauf, keine jahrelange Erfahrung, kein grosses Team hinter mir. Nur ich, ein Laptop und der Wille, gute Arbeit zu leisten.

Was hat Vertrauen aufgebaut? Referenzen. Echte Ergebnisse. Kunden, die weiterempfohlen haben. Ein Portfolio, das für sich spricht. Keine Versprechen die ich nicht halten kann, sondern Ergebnisse die ich nachweisen kann.

Meine bisherigen Projekte und Referenzen findest du hier.

9. Das erste Gespräch entscheidet alles

Ich kann heute nach einem 20-minütigen Erstgespräch ziemlich gut einschätzen, ob ein Projekt gut laufen wird oder nicht. Nicht weil ich hellseherisch bin, sondern weil ich gelernt habe, worauf es ankommt.

Wie kommuniziert der Kunde? Hat er klare Vorstellungen oder erwartet er, dass ich alles entscheide? Kennt er seinen eigenen Mehrwert? Hat er realistische Erwartungen an Zeitplan und Budget? Diese Fragen beantwortet ein gutes Erstgespräch wenn man zuhört.

10. Geduld ist die unterschätzte Zutat

SEO braucht Monate. Vertrauen braucht Zeit. Ein guter Ruf entsteht nicht über Nacht. Das gilt für mein Business genauso wie für die Websites meiner Kunden.

Wer sofortige Resultate erwartet, wird enttäuscht. Wer konsequent gute Arbeit liefert, geduldig bleibt und langfristig denkt, baut etwas auf das hält. Das ist die ehrlichste Zusammenfassung von zwei Jahren Selbstständigkeit.

Warum Geduld auch bei SEO die wichtigste Zutat ist, erkläre ich in diesem Artikel.

Hast du Fragen oder möchtest du dein Projekt besprechen?

Wenn du selbst gerade am Aufbauen bist oder einfach Fragen hast, schreib mir gerne über das Kontaktformular. Ich antworte, sobald ich kann.

Hast du Fragen oder möchtest du dein Projekt besprechen?

Wenn du selbst gerade am Aufbauen bist oder einfach Fragen hast, schreib mir gerne über das Kontaktformular. Ich antworte, sobald ich kann.

1. Kunden wissen oft selbst nicht genau, was sie wollen (und das ist nicht ihr Fehler)

Einer der häufigsten Sätze in ersten Gesprächen: "Ich brauche einfach eine neue Website." Was dahintersteckt, ist meistens viel komplexer. Mehr Anfragen. Mehr Vertrauen. Mehr Sichtbarkeit. Die wenigsten Kunden kommen mit einem klaren Briefing, und das ist vollkommen normal.

Ich habe früh gelernt, dass meine Aufgabe nicht nur das Bauen einer Website ist, sondern das Herausarbeiten dessen, was der Kunde wirklich braucht. Das braucht Zeit, gute Fragen und echtes Zuhören. Wer das überspringt und direkt ins Umsetzen geht, baut meistens das Falsche, und merkt es leider erst am Ende.

2. Wer alles anbietet, wird austauschbar

Ich habe eine Zeit lang versucht, für jeden alles zu sein. Webdesign, SEO, Social Media, Logodesign, Flyer, Visitenkarten. Das Ergebnis: Ich war mittelmässig in vielem statt richtig gut in wenigen Dingen.

Der Moment, an dem ich mich auf Framer-Webdesign und SEO fokussiert habe, war der Moment, an dem Kunden aufgehört haben, mich mit anderen zu vergleichen. Wer eine klare Spezialisierung hat, wird nicht mehr nach dem Preis ausgewählt, sondern nach der Expertise. Das ist ein riesiger Unterschied.

3. Nicht alle Kunden sind gleich viel wert und das hat nichts mit Geld zu tun

Es gibt Kunden, mit denen läuft ein Projekt wie von selbst. Klare Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen, schnelle Entscheidungen. Und es gibt Kunden, bei denen jede Kleinigkeit zur Diskussion wird, Feedbackrunden sich endlos hinziehen und das Ergebnis trotzdem nie stimmt.

Was ich gelernt habe: Die zweite Gruppe ist nicht böswillig. Oft passen wir einfach nicht zusammen. Heute erkenne ich das meistens schon im ersten Gespräch und sage lieber früh ab als spät. Das ist kein Verlust, das ist Respekt gegenüber beiden Seiten.

4. Nicht unter Druck verkaufen sondern so aufstellen, dass es ein Luxus ist, mit dir zu arbeiten

Das klingt arrogant. Ist es aber nicht. Was ich meine: Wenn dein Marketing gut genug ist, kommen Kunden zu dir, weil sie dich wollen, nicht weil du der günstigste warst oder am hartnäckigsten nachgehakt hast.

Ich habe nie Rabatte gegeben um einen Auftrag zu gewinnen. Ich habe nie jemanden überredet. Entweder passt es, oder es passt nicht. Dieser Ansatz hat dazu geführt, dass die Kunden, die kommen, wirklich überzeugt sind. Und überzeugte Kunden sind die besten Kunden: Sie geben gutes Feedback, empfehlen dich weiter und machen die Zusammenarbeit angenehm.

Was eine gute Zusammenarbeit ausmacht, habe ich in diesem Artikel beschrieben.

5. KI ist ein Werkzeug, kein Gegner

Ich werde regelmässig gefragt, ob ich Angst vor KI habe. Ehrliche Antwort: Nein. Ich nutze KI täglich. Für Textentwürfe, für Recherche, für Code-Snippets, für Ideen.

Was KI nicht kann: Ein Erstgespräch führen, eine Kundenbeziehung aufbauen, lokale Besonderheiten des Schweizer Marktes verstehen, oder erkennen, was ein Unternehmen wirklich braucht. Das sind genau die Dinge, für die Kunden eine Webagentur beauftragen. KI macht mich schneller, aber sie ersetzt mich nicht.

Was Vibe Coding ist und was es für Webdesigner bedeutet, erkläre ich in diesem Artikel.

6. Business heisst, Ressourcen optimal einzuteilen, nicht alles selbst zu machen

Am Anfang habe ich alles selbst gemacht. Kundenanfragen, Website-Updates, Social Media, Blogartikel, Offerten, Buchhaltung. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich damit nicht skalieren kann.

Heute überlege ich bei jeder Aufgabe bewusst: Ist das wirklich meine Zeit wert? Für Aufgaben, die nicht meine Kernkompetenz sind, hole ich mir Hilfe oder setze KI-Tools ein. Das gibt mir Zeit für das, was ich wirklich gut kann und was meinen Kunden den grössten Mehrwert bringt.

7. Nicht alle brauchen deine Leistungen und das ist gut so

Das war eine der befreiendsten Erkenntnisse. Nicht jeder, der eine Anfrage schickt, ist ein potenzieller Kunde. Nicht jedes Unternehmen braucht eine neue Website. Nicht jeder hat das Budget für professionelles SEO.

Das zu akzeptieren macht den Job leichter. Ich versuche nicht mehr, jeden zu überzeugen. Ich versuche, den richtigen Kunden zu finden. Den, bei dem ich wirklich einen Unterschied machen kann. Alles andere wäre Zeitverschwendung für beide Seiten.

8. Vertrauen entsteht nicht durch Reden, sondern durch Tun

Als 18-Jähriger war das meine grösste Herausforderung. Kein Lebenslauf, keine jahrelange Erfahrung, kein grosses Team hinter mir. Nur ich, ein Laptop und der Wille, gute Arbeit zu leisten.

Was hat Vertrauen aufgebaut? Referenzen. Echte Ergebnisse. Kunden, die weiterempfohlen haben. Ein Portfolio, das für sich spricht. Keine Versprechen die ich nicht halten kann, sondern Ergebnisse die ich nachweisen kann.

Meine bisherigen Projekte und Referenzen findest du hier.

9. Das erste Gespräch entscheidet alles

Ich kann heute nach einem 20-minütigen Erstgespräch ziemlich gut einschätzen, ob ein Projekt gut laufen wird oder nicht. Nicht weil ich hellseherisch bin, sondern weil ich gelernt habe, worauf es ankommt.

Wie kommuniziert der Kunde? Hat er klare Vorstellungen oder erwartet er, dass ich alles entscheide? Kennt er seinen eigenen Mehrwert? Hat er realistische Erwartungen an Zeitplan und Budget? Diese Fragen beantwortet ein gutes Erstgespräch wenn man zuhört.

10. Geduld ist die unterschätzte Zutat

SEO braucht Monate. Vertrauen braucht Zeit. Ein guter Ruf entsteht nicht über Nacht. Das gilt für mein Business genauso wie für die Websites meiner Kunden.

Wer sofortige Resultate erwartet, wird enttäuscht. Wer konsequent gute Arbeit liefert, geduldig bleibt und langfristig denkt, baut etwas auf das hält. Das ist die ehrlichste Zusammenfassung von zwei Jahren Selbstständigkeit.

Warum Geduld auch bei SEO die wichtigste Zutat ist, erkläre ich in diesem Artikel.

Hast du Fragen oder möchtest du dein Projekt besprechen?

Wenn du selbst gerade am Aufbauen bist oder einfach Fragen hast, schreib mir gerne über das Kontaktformular. Ich antworte, sobald ich kann.

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